Uhrenarmband wechseln – so geht es richtig

Notwendiges Werkzeug zum Wechseln eines Uhrenarmbands

Das wichtigste Tool beim Bandwechsel an Uhren ist sicherlich das Federstegbesteck. Armbänder von Uhren werden mithilfe von Federstegen, also Metallstiften mit eindrückbaren Enden, befestigt. Die Metallstifte sind jeweils zwischen dem Bandanstoß eingeklemmt und halten das Armband an der Uhr. Wie der Name bereits andeutet, befinden sich im Inneren der Stege kleine Federn. Dementsprechend können die Endstücke mit dem passenden Hilfsmittel, nämlich einem Federstegbesteck, nach innen gedrückt und entfernt werden. Wenn Sie sich für einen Bandwechsel entscheiden, ist es empfehlenswert, gleich die passenden Federstege mitzukaufen. Dabei sollten Sie unbedingt auf die richtige Federstegbreite achten. Die Federstegbreite orientiert sich immer an der Größe des Bandanstoßes. Zu beachten ist, dass die tatsächliche Federstegbreite stets etwas größer als die angegebene Breite ausfällt. Federstege, bei denen eine Breite von 20 Millimetern angegeben ist, sind beispielsweise etwa 23 Millimeter breit.

Werkzeug-zum-Wechseln-eines-Uhrenarmbands

Federstiftwerkzeuge besitzen auf einer Seite eine kleine Gabel. Auf der anderen Seite des Werkzeugs sitzt ein spitzer Dorn. Mit dem filigranen Federstegbesteck haben Sie die Möglichkeit, zwischen das Armband sowie das Gehäuse Ihrer Uhr zu fahren. Sobald das Werkzeug sicher sitzt, können Sie den Federsteg vorsichtig aus dem Uhrengehäuse herausziehen. Verfügt die Uhr, bei der das Band ausgetauscht werden soll, über durchbohrte Bandanstöße, so kommt nicht die Gabel des Federstegwerkzeugs, sondern die spitze Seite zum Einsatz.

Werkzeuge zum Wechseln des Armbands

Federstegwerkzeug für Gliederarmbänder

Uhrenwerkzeug-Federstegwerkzeug-Gliederarmbandkuerzer

Uhrwerkzeug-Reparatur-Set

Uhrenwerkzeug-Reparatur-Set

Stiftausschläger / Stiftaustreiber zum Kürzen

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Tutorial: So einfach wechselt man ein Uhrenarmband

So wechseln Sie ein Uhrenarmband richtig

uhr-armband-richtig-wechselnZu einer hochwertigen Herrenuhr gehören nicht nur ein Uhrwerk sowie ein Gehäuse, sondern zudem auch ein passendes Uhrenarmband. Der größte Teil der heute auf dem Markt angebotenen Uhrenarmbänder hat einen geraden Bandverlauf. Das Auswechseln eines Uhrenarmbands erfordert normalerweise nur wenige Arbeitsschritte. Es gibt nur wenige Uhrenmodelle, die mit festen Stegen ausgestattet sind. Bei diesen Modellen sollte der Bandwechsel Fachleuten überlassen werden. Wenn Sie ein Uhrenarmband austauschen möchten, so sollten Sie zunächst darauf achten, dass das Uhrengehäuse gut gedämpft aufliegt. Sie können beispielsweise ein weiches Tuch unter die Uhr legen, um Dämpfung des Gehäuses zu gewährleisten. Legen Sie die Uhr nach unten gerichtet auf das Tuch.

Lösen der Federstege

Anschließend greifen Sie dann am besten zu einem Federstiftwerkzeug. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, zum Lösen der Metallstifte ein dünnes Messer zu nutzen. Allerdings besteht beim Einsatz eines Messers immer die Gefahr, dass dieses abrutscht und unschöne Kratzer an der Uhr verursacht. Wird ein Federstegbesteck für den Bandwechsel genutzt, so ist die Gefahr des Abrutschens beim Lösen der Federstege wesentlich geringer.
Jedes Federstegwerkzeugs verfügt über eine spitze sowie eine flache Seite. Zumeist benötigen Sie bei einem Bandwechsel lediglich die flache Seite des Werkzeugs. Führen Sie das Werkzeug zwischen das Armband und die Uhr. Nun können Sie den Federsteg herausziehen.

Montage des neuen Armbands

Anschließend lässt sich dann das neue Uhrenarmband dann an der Uhr anbringen. Nach dem Auswechseln des Armbands müssen die Federstege erneut montiert werden. Dieser Arbeitsschritt beim Auswechseln eines Uhrenarmbands wird auch als Federsteg-Arretierung bezeichnet. Die Federsteg-Arretierung erfordert etwas Fingerspitzengefühl, geht in aller Regel aber leicht und unkompliziert von der Hand. Wichtig ist natürlich, dass das Armband, welches neu eingesetzt werden soll, zur übrigen Uhr passt. Dazu sollten Sie vor dem Kauf eines neuen Armbands die Breite des bisher an der Uhr befestigten Armbands messen.

Tipps und Tricks beim Wechseln eines Lederarmbands

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Besitzen Sie eine Uhr mit einem Lederarmband, welches seine besten Zeiten hinter sich hat? Möglicherweise haben Sie auch ein neues Band entdeckt, das Sie schöner als das originale Armband der Uhr finden. In beiden Fällen können Sie das Uhrenarmband in wenigen Schritten austauschen. Für die Montage des neuen Armbands benötigen Sie in jedem Fall ein Federbesteck. Zunächst fahren Sie mit dem Federstiftwerkzeug vorsichtig zwischen das Armband und das Gehäuse Ihrer Uhr. Häufig finden sich an Uhren mit Lederarmbändern Zierschrauben. Diese Schrauben sind fest in das Gehäuse der Uhr eingearbeitet und können nicht bewegt werden. Wenn Sie ein Lederarmband wechseln, sollten Sie unbedingt darauf achten, nicht aus Versehen an einer Zierschraube zu drehen. Wird versehentlich versucht, eine Zierschraube zu bewegen, so kann das Gehäuse der Uhr sehr leicht beschädigt werden.

Sind die Metallstifte, die das alte Band an der Uhr halten, gelöst, legen Sie diese zur Seite. Jetzt kann das neue Lederarmband angebracht werden. Nehmen Sie zur Montage des neuen Armbands einen der zuvor gelösten Federstege. Den Steg müssen Sie nun in die Öffnung des Lederarmbands schieben. Bei Lederarmbändern können die Öffnungen, in die die kleinen Metallstifte kommen, recht eng sein. Ist dies der Fall, so sollten Sie den Steg vorsichtig und langsam in die Öffnung hineinschieben, so dass sich diese weitet. Dies gelingt am besten, wenn Sie das Ende des Federstegwerkzeugs zur Hilfe nehmen.

Montage eines neuen Lederarmbands

Der nächste Schritt bei der Montage eines neuen Lederarmbands besteht nun darin, die Federstege wieder richtig zu platzieren. Passen Sie die Federstege so an, dass es an beiden Seiten aus dem Uhrenarmband schaut. Um die Federstege in die richtige Position zu bringen, können Sie das Federstegwerkzeug oder die Finger verwenden. Wenn Sie die Stege auf beiden Seiten der Uhr positioniert haben, kann es weitergehen.

Nun geht es darum, das neue Lederarmband richtig am Gehäuse der Uhr zu befestigen. Besonders wichtig ist, die Armbänder jeweils mit der richtigen Seite des Uhrengehäuses zu verbinden. Das kürzere Uhrenarmband sollte immer auf der Seite sitzen, die 12 Uhr anzeigt. Jetzt greifen Sie ein weiteres Mal zu Ihrem Federstiftwerkzeug. Schieben Sie die Federstege wieder in die Kerben der Uhr. Achten Sie dabei auf ein Klickgeräusch. Sobald Sie ein Klicken hören, sitzt der Federsteg richtig in der Kerbe. Wenn die beiden neuen Armbänder am Uhrengehäuse angebracht sind, empfiehlt es sich, den korrekten Sitz nochmal zu überprüfen. Dazu ziehen Sie am besten kurz kräftig an jedem Uhrenarmband.

Die besten Lederarmbänder für Uhren

Braunes Lederarmband 22 mm von omyzam

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Braunes Lederarmband mit Faltschließe

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Schwarzes Uhrenarmband aus Leder, 20 mm

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Schwarzes Uhrenlederarmband mit roten Nähten

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Was ist beim Auswechseln eines Gliederarmbands zu beachten?

gliederarmband-wechseln-tipps-tricksGliederarmbänder gehören zu den absoluten Klassikern bei der Anfertigung von Uhren. Es handelt es sich dabei um Uhrenarmbänder, die aus mehreren Metallgliedern bestehen. Die verschiedenen Glieder des Armbands werden mithilfe von kleinen Stiften aus Metall gesichert. Auch Gliederarmbänder lassen sich austauschen. Außerdem haben Gliederarmbänder den großen Vorteil, dass sich deren Länge rasch und ohne Schwierigkeiten ändern lässt. Dazu muss der Uhrenbesitzer lediglich die Stifte aus dem Gliederarmband entfernen. Bei vielen Gliederarmbändern lassen sich die einzelnen Stifte einfach herausdrücken. Andere Modelle besitzen dagegen festsitzende Glieder, die mithilfe von speziellem Werkzeug gelöst werden müssen.

Uhrenarmbänder aus Stoff und aus Nylon austauschen

An Uhren finden sich nicht nur Armbänder, die aus Metall gefertigt werden. Darüber hinaus dürfen sich auch Uhrenarmbänder aus Stoff einer großen Beliebtheit erfreuen. Besonders verbreitet sind Armbänder für Uhren aus Nylon. Die bekannteste Variante eines Nylonarmbands ist mit Sicherheit das NATO-Armband. Beim NATO-Armband handelt es sich um ein Durchzugs-Armband. Das Uhrengehäuse sitzt also auf einem Band, welches unter dem Uhrenboden durchgezogen wird. Verschlossen werden NATO-Armbänder aus Nylon in der Regel über eine Metallschließe. Oftmals verfügen die Armbänder zusätzlich noch über zwei Metallringe zum Verschließen. NATO-Armbänder gelten als besonders robust. Im Unterschied zu Armbändern aus Metall lassen sie sich auch bei kälteren Temperaturen noch sehr angenehm tragen. Sie möchten Ihre Uhr mit einem neuen Armband aus Nylon versehen? Das Einsetzen eines Nylonarmbands geht in aller Regel sehr schnell. NATO-Armbänder werden ebenfalls über Federstege am Uhrengehäuse befestigt, die beim Bandwechsel mit einem Federstiftwerkzeug gelöst werden müssen.

Ein Milanaise-Armband austauschen

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Besitzen Sie ein Uhrenmodell mit einem Milanaise-Armband? In diesem Fall haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, einen Bandwechsel durchzuführen. Milanaise-Armbänder zeichnen sich dadurch aus, dass sie direkt mit dem Uhrengehäuse verbunden sind. Charakteristisch für ein Milanaise-Armband ist aber nicht nur die Art der Befestigung am Gehäuse. Zudem bestehen diese Uhrenarmbänder auch immer aus Metall und sind sehr feingliedrig gearbeitet. Eine Zeit lang galten Milanaise-Armbänder als eher unmodisch. Mittlerweile setzen viele Uhrenhersteller aber wieder vermehrt auf diese Armbänder.

Uhrenarmbänder aus Silikon und Kautschuk austauschen

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Silikon und Kautschuk dürfen sich in den letzten Jahren einer steigenden Beliebtheit als Materialien für Uhrenarmbänder erfreuen. Silikonarmbänder haben zumeist einen geraden Bandverlauf. Bei solchen Uhren ist ein Bandwechsel ebenfalls ohne größere Schwierigkeiten möglich. Das Prinzip beim Austauschen bleibt gleich, denn auch Armbänder aus Silikon oder Kautschuk werden von Federstegen am Gehäuse gehalten. Um ein neues Uhrenarmband anzubringen, ist es notwendig, zunächst die Metallstifte zu lösen.

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