TAG Heuer vs Omega – Schweizer Konkurrenten
Der wohl bekannteste Repräsentant des ebenfalls aus der Schweiz stammenden Uhrenherstellers Omega, dürfte die Filmfigur James Bond sein. Dieser trägt regelmäßig eine der bekanntesten drei Kollektionen aus dem Hause Omega: Seamaster, Speedmaster und Constellation.
Omega erregte in den späten 1890er Jahren mit einem wartungsfreundlichen Caliber Aufsehen und verbaut ebenfalls, wie TAG Heuer, ein eigenes automatisches Caliber in seinen Uhren. Omega zeichnet sich durch eine innovative Co-Axial-Hemmung des hauseigenen Calibers aus.
Auch dieser Uhrenhersteller war Zeitnehmer von Olympischen Spielen. Im Bereich Tourbillon konnte Omega als erster Uhrenhersteller eine Armbanduhr mit dieser Besonderheit auf den Markt bringen.
TAG Heuer vs Rolex – Luxusuhren-Giganten
Rolex wurde ursprünglich in London gegründet und siedelte erst im frühen 20. Jahrhundert in die Schweiz um. Die Uhrenmanufaktur ist mit ihrem Ursprung im Jahre 1905 historisch jünger. Bekannt wurde Rolex durch sein wasserdichtes Oyster-Gehäuse und die erste Armbanduhr mit Rotor-Automatik-Aufzug (Perpetual). Die ersten und prestigereichsten Modelle sind: Submariner, Milgauss, GMT-Master und Day-Date.
Mit Blick auf die Namen der weiteren Kollektionen lässt sich schnell eine tiefe Verbundenheit zum Element Wasser und damit einhergehende Sportarten wie Segeln und Tauchen erkennen. Wie bei TAG Heuer sind die Uhren als Chronometer zertifiziert.
Auch geschichtlich blickt Rolex tendenziell mehr auf eine Marinezugehörigkeit zurück.
TAG Heuer vs Tissot – kleiner Gegner
Ebenfalls als Schweizer Uhrenhersteller besteht Tissot seit dem Jahre 1853. Zusammen mit Omega gründete Tissot 1930 das Unternehmen SSIH. Trotzdem gehen beide Uhrenhersteller weiterhin eigene Wege. Die wohl bekanntesten Reihen der Marke Tissot sind: T-Touch (Smartwatch), Heritage, T-Classic, T-Sport und T-Trend.
Tissot stieg erst vergleichsweise spät zur Uhrenmanufaktur auf, kann allerdings auf den Gewinn einer Goldmedaille 1896 in Genf zurückblicken. Der Hersteller nutzt ETA-Uhrwerke und stellt ebenfalls neben Automatikuhren auch Quarzuhren her.
Ähnlich bahnbrechende Erfindungen oder Patente kann Tissot nicht vorweisen. Nennenswert sind die entwickelte antimagnetische Armbanduhr sowie ein Kunststoff-Uhrwerk namens „Astrolon“.
TAG Heuer vs Breitling – Gigantentreffen
Breitling gehört mit seiner mehr als 130-jährigen Geschichte zu einem der weiteren Uhrengiganten aus der Schweiz. Im Jahre 1884 gegründet, hatte die Marke ebenfalls durch zahlreiche Patente entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Armbandchronographen. Breitling konzentrierte sich hierbei seit jeher auf Fliegeruhren und begann, ähnlich wie TAG Heuer, mit der Entwicklung von Armaturenzeitnehmern für Flugzeuge. Die gängigsten Modelle tragen folglich Namen wie: Navitimer, Chronomat, Aerospace und SuperOcean.
Innovative Funktionen wie eine 70-stündige Gangreserve prägen den Uhrenhersteller. Seit 2009 verbaut Breitling hauseigene Caliber (beispielsweise das B01) und demonstriert das Vertrauen in diese mit fünf statt den gängigen zwei Jahren Garantie.
TAG Heuer vs Longines – differierende Sportarten
Bei dem Uhrenhersteller Longines handelt es sich um die älteste eingetragene Uhrenmarke der Welt. Mit Bestehen aus dem Jahre 1832 ist der Uhrenhersteller überwiegend den Sportarten Reiten und Tennis verbunden. Hier ist die Marke heute mehr denn je als Sponsor und offizieller Zeitnehmer präsent. Die bekanntesten Modelle dürften Conquest und im Taucherbereich Hydroconquest sein.
Geschichtlich blickt auch diese Uhrenmanufaktur auf Meilensteine der Uhrenentwicklung zurück. 1905 wurde die erste Armbanduhr mit mechanischem Uhrwerk entwickelt und 1927 war Longines für die Zeitmessung der Atlantiküberquerung verantwortlich.
Wie andere Schweizer Uhrenhersteller ist auch Longines Mitglied der Swatch Group und bezieht die Uhrwerke von der ETA-Gruppe. Eigene Automatikuhrwerke stellt Longines nicht her.